Sevilla war ein überraschend kurzer Stop. Obwohl die Temperaturen bis 28 Grad anstiegen. Für Ende Oktober gar nicht schlecht. Umgeben von prunkvollen Gebäuden, gepflegten Pflaster und prachtvollen Parks, machte sich dennoch eine leise Sehnsucht breit. Das Meer. So bezaubernd die Stadt auch sein mochte, mit den schönen Restaurants, den kleinen Gassen, den Souvenirläden und Straßenkünstlern. Es konnte der Einfachheit des Meeres nicht die Stirn bieten.

Auch der Konsum konnte uns nicht umschmeicheln. Günstige Plastikmode schmuckvoll drapiert. Es war wirklich schön durch die Einkaufsmeilen der Altstadt zu schlendern. Welch ein Überfluss an Waren. Überwältigend. Und gleichsam ein überaus gutes Gefühl, nichts davon kaufen zu müssen.

Es ist verrückt, wie sehr man sich an die „Einfachheit“ des Lebens gewöhnt. So ganz ohne Schnörkel, ungeschönt und ehrlich! Einfach ein Baguette mit Olivenöl & Tomaten – ein paar grob geschnittenen Scheiben Käse – der liebste Mensch an seiner Seite und der endlose Blick in die Ferne. Traumhaft.

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