Auf dem Weg zu einem besonderen Auftrag den ich nur mit Larissa ausführen konnte! Das war klar. Denn ich war so aufgeregt, das es nur eine geben konnte, die wusste was ich brauche. Meine to do Liste für Duisburg war verdammt lang, was sich schlagartig durch die 4 stündige Flugververspätung auf ein minimum reduzierte. Gott sei Dank!




In Duisburg kam erstmal die lang ersehnte Abkühlung, denn in Budapest war es schon um die 35 Grad. Larissa (eigentlich Tina aber ein paar werden wissen worum es hier geht), holte mich strahlend und schön wie immer am Flughafen ab. Meine Sonne ging auf, mein Herz machte einen Sprung, ich freute mich wirklich sehr, das sie es war die mich abholte. Sie fuhr mich zum ersten Termin. Ich sprang an der Kreuzung raus, rannte über die hinüber und hoch in den dritten Stock der Praxis. Dort stand ich dann, in Time und voll verschwitzt.

Wir, Larissa und ich, trafen uns in der Tiefgarage einer leerstehenden Passage in Duisburg wieder, versuchten einem zerstörten Geldautomat der übrig gebliebenen Postfiliale, die wie eine seltsame Erscheinung in einer Geisterstadt wirkte, Geld abzuheben, was uns leider nicht gelang. Die Stimmung war trotzdem berauschend gut oder vielleicht auch genau wegen eben dieser Vorkommnisse.

Weiter auf unserer transformierten Prioritätenliste, fuhren wir zur Schraubbar. Dort legte ich zwei Bücher für meine Kundinnen zurück und nahm meine bestellten Fahrradmäntel mit, um mein Klapprad später wieder instand zu setzen.

Danach begaben wir uns das Cafe Greven, ein duisburger Urgestein in der Kneipen Szene, welches Corona und vieles mehr Überlebt hat. Wir starteten den Abend mit einer Cola. Was wirklich sehr sehr selten das Getränk meiner Wahl ist. Larissa erklärte mir das wir kleine Bier trinken sollten, weil das in Köln auch so ist und das viel geselliger sei als ein großes Bier zu trinken. Das leuchtete mir ein. Wir tranken also kleine Bier und Larissa hatte recht, es war viel Geselliger 🙂

Wir gingen kurz frühstücken und fuhren anschließend zum Notar. Wer aufgepasst hat, weiß was ich dort geschah. Und weil der Zufall es einfach so wollte, waren Anna, Pablo, Paula und Detlef gerade auf dem Ruhrreggae, in Mülheim an der Ruhr. Ach wat schön!!!


