Biograd na Moru – Touristenhochburg

Biograd na Moru war ein echter Kontrast zu den ruhigen Orten, die wir bisher besucht hatten. Die Stadt fühlte sich wie eine typische Touristenhochburg an – überlaufen, teuer und irgendwie nicht besonders einladend. Als wir dort ankamen, war die erste Überraschung die Menschenmenge, die sich an jedem Strandabschnitt drängte. Wir mussten also ziemlich weit laufen um dem Tourismus zu entkommen.

Der Strand war komplett überfüllt, mit allerlei Badeutensilien und – wie zu erwarten – unzähligen Touristen. Die Atmosphäre war gedrängt, laut und alles andere als entspannt. Dazu kam, dass die meisten Einheimischen, verständlicherweise genervt von den Massen an Touristen, sich eher unfreundlich zeigten. Ein Lächeln half da auch nicht weiter.

Die Preise in Biograd na Moru waren wie überall in Kroatien extrem hoch. Trotz allem fanden wir den Campingplatz, auf dem wir übernachteten, recht angenehm. Ein kleiner Ort der Ruhe inmitten des Trubels. Ein Vorteil, den wir schätzten, da der Rest der Stadt eher hektisch und überfüllt war.

Doch es gab auch sehr schöne Erlebnisse: Unsere italienischen Nachbarn zum Beispiel – eine super coole Crew! Sie waren wirklich ein Highlight unseres Aufenthalts. Wir haben zusammen meinen Geburtstag gefeiert und es war einfach eine tolle Zeit. Als sie schließlich abreisten, hinterließen sie uns eine riesige Kiste voll mit frischem Gemüse aus bella Italia. Sooo lieb! Die riesige Menge an Essen erinnerte uns an unsere Zeit in der WG. Nur waren wir zu zweit 🙂

Aber auch wir haben uns einen Teil aus diesem Touristenschauplatz gegönnt. EineStunde Massage! Das war ein Traum, richtig gut. Und ich würde mal behaupten, nötig. Hah haa! Weiter gehts…

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