Kreta – Zeit für mich
Diesmal ging es für mich alleine nach Kreta, und schon die Vorfreude auf das Seminar war riesig. Normalerweise stehe ich bei diesen Events als Coach vorne, aber diesmal durfte ich mich einfach zurücklehnen und von und mit anderen Master Coaches lernen. Das war eine wunderbare Auszeit nur für mich.



Schon bei meiner Ankunft fühlte sich alles ein bisschen wie ein Luxus-Abenteuer an. Nach Monaten im Wohnmobil, das ich mir mit Andi teile, war mein Apartment hier riesig – zumindest im Vergleich zu unseren 14 Quadratmetern! Zwei Zimmer, eine Küche, ein Bad und eine Terrasse mit Blick aufs Meer. Pure Freiheit, und als der Hotelmitarbeiter mir die Schlüssel übergab, hätte ich ihm fast um den Hals fallen können!


Der Tagesablauf auf Kreta hätte entspannter nicht sein können. Ich startete morgens mit einer Tasse heißem Wasser und einer Feige, die ich mir beim Meerblick schmecken ließ, dann ging es mit Musik in den Ohren und der Sonne im Rücken Richtung Seminarraum – gespannt auf alles, was kommen würde.
Besonders nach einem intensiven Jahr voller Arbeit und dem Abschluss meines Buches „Ein guter Grund zu gehen“ fühlte sich diese Zeit wie eine Belohnung an. Einfach mal etwas empfangen, statt immer nur zu geben.





Natürlich war das Seminar selbst großartig, aber das Drumherum? Fast noch besser! Ein Highlight war eine gemeinsame Bootstour, bei der wir Pause fürs Schwimmen einlegten und einen besonderen Salat serviert bekamen. Und das Beste daran? Der wurde mit trockenem Brot gereicht, das man kurz ins Meer tauchte, um es aufzuweichen – unglaublich lecker und total besonders!








Die Abende verbrachte ich mit exzellentem Essen, einer ausgelassenen Tanzparty und inspirierenden Gesprächen mit wunderbaren Menschen. Aber in jeder Gruppe gibt es ja immer jemanden, der das Bodenständige etwas verlassen hat. Diesmal gab es tatsächlich jemanden, der nicht nur von überirdischen Kräften überzeugt war, sondern mich gleich als vom Himmel gesandte Göttin sah, mit der Aufgabe, durch meine „hellseherischen“ Fähigkeiten anderen den Weg zu zeigen! Naja, den letzten Teil lasse ich mal gelten – aber die Göttin war dann doch etwas zu weit hergeholt.


Für mich war es genau die richtige Mischung aus Auftanken und Inspiration. Ich lernte ein Coaching-Format noch einmal in einer neuen Variante kennen, was eine tolle Bereicherung war. Zehn Tage ich und meine Gedanken. Kein Alltag, keine Ablenkung – einfach ich, Kreta, und die Möglichkeit, ganz viel Neues zu erleben. Zum Abschluss hatte ich dann auch noch einen witzigen Zufall: Auf dem Rückflug saßen zwei Bekannte aus Hamburg direkt vor mir!










