Krk – die Insel, die früher mal als echtes Paradies in Erinnerung war. Als ich mit 16 hier war, habe ich sie als wunderschön und entspannt erlebt, mit all den idyllischen Ecken, charmanten Altstadtgassen und dem klaren, türkisfarbenen Wasser. Aber, wie das manchmal so ist, hat sich das Bild über die Jahre ein bisschen verändert.
Die Promenade von Krk war schon nach kurzer Zeit nicht mehr unser Fall. Es war richtig voll, der Massen-Tourismus hat uns regelrecht überrannt – Ballermann-Feeling pur! 🙄 Wir sind fast fluchtartig von dort weggegangen und haben uns nach ruhigeren Ecken der Insel umgesehen, denn das war definitiv nicht das, was wir suchten.
Die Stellplätze auf Krk waren auch nicht gerade ein Schnäppchen – zwischen 68 und 350 Euro pro Nacht! Wir sind dann lieber auf die ruhigeren, abgelegeneren Strände und haben die Zeit mehr für uns genossen.

Klar, es gibt immer noch diese wunderschönen Buchten und Strände, die man so von der Insel kennt, aber leider haben die Massen an Touristen und die hohen Preise dem Charme etwas die Luft rausgenommen. Man kann die Schönheit der Natur nicht leugnen, aber irgendwie hat die Insel für mich ihre Magie verloren.

Trotzdem bleibt Krk in meinem Herzen – die Erinnerungen von damals, als alles noch so entspannt war. Aber heutzutage ist es einfach nicht mehr unser Ort für einen ruhigen und erholsamen Aufenthalt. Vielleicht für andere, die das Trubel und den Partytourismus mögen, aber wir haben uns nach weniger Rummel gesehnt.
